Auf unseren Seiten finden Sie hilfreiche Informationen und Tipps zum Thema Leberfleck.
Beinahe jeder Mensch auf der Welt hat eine Handvoll Leberflecke. Die Anzahl variiert dabei je nach dem Hauttyp. Ein normaler Leberfleck ist nichts anderes als eine in der Haut partiell befindliche Anhäufung von Farbpigmenten. Die Neigung zur Bildung von Leberflecken, gerade an bestimmten Stellen, ist übrigens erblich. So sind tatsächlich viele Leberflecke, oft auch Muttermal genannt, angeboren.
Zu Ihrer Information sei hier angemerkt, dass Leberflecke nicht unbedingt braun sein müssen. Die Farbe kann von hellen Hautfarben bis zu fast schwarz variieren. Auch die Version, dass an der Stelle des Muttermales keine Behaarung des Körpers vorhanden ist bis hin zum „dichten Pelzbewuchs“, alles ist möglich.
Gleichermaßen unterschiedlich kann die Größe und Form ausfallen. Leberflecke sind bisweilen erhaben oder an der Oberschicht rau. Auch Sommersprossen gehören in die Kategorie der Leberflecke.
In der Regel sind diese völlig harmlos und verursachen keine Beschwerden. Nur wenn die Male zum Beispiel im Taillenbereich oder den Füßen vorhanden sind, können diese Stellen durch Belastungen oder Reibungen sich entzünden. Dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dass ein mitten im Gesicht vorhandener großer dunkler Leberfleck das heutige Schönheitsbild beeinträchtigen kann, hat aber faktisch nur kosmetische Auswirkungen.
Im Laufe des menschlichen Lebens können sich auch weitere Leberflecke, beispielsweise durch Sonneneinstrahlung, ausbilden. Der medizinische Name „Macula hepatica“ bezeichnet übersetzt einen Fleck mit einer bräunlichen, leberfarbenähnlichen Kolorierung, da man früher glaubte, dass eine Störung in der Leber ursächlich ist für das Vorhandensein von Leberflecken. Dennoch hat der bekannte Arzt und Alchemist Paracelsus in der Mitte des 16. Jahrhunderts bereits erkannt, dass durchaus Zusammenhänge zwischen Leber und generellen Veränderungen der Haut bestehen können.